In dieser Tradingstrategie versuche ich mit dem Awesome Oszillator einige Pips aus dem Markt zu holen, was auch ganz gut funktioniert.

Der Awesome Oszillator ist ein einfacher Moving Average Oszillator, der eine Substraktion von zwei Simple Moving Averages mit verschiedenen Periodenangaben vornimmt.
Der lange meist 34er Periodendurchschnitt wird vom kurzen 5er Periodendurchschnitt substrahiert. Als Ergebnis durch diese Vergleiche der beiden Durchschnitte mit verschiedenen Zeithorizonten, visualisiert der Awesome Oszillator das Marktmomentum im Chart.

Diese Visualisierung mache ich mir zunutze und bekomme damit sehr eindeutige Ein und Ausstiegsignale.

Die Daytrading Strategie im Detail:

Der Awesome Oszillator befindet sich unterhalb des Charts und visualisiert das Marktmomentum. (die Kraft und Dauer einer Marktbewegung)
Durch diese Visualisierung um eine Nulllinie herum habe ich für mich zwei ein und Ausstiegssignale ausgemacht.
Das erste Signal ist effektiver, das zweite Signal ist etwas risikoreicher, dafür habe ich aber die Möglichkeit in einen laufenden Trend mit einzusteigen.

Es gibt noch mehr Möglichkeiten den Indikator zu nutzen, Formationen wie die „Untertasse“  oder die „Zwei Gipfel“ sollen auch als Signale zum ein oder Ausstieg genommen werden können.
Diese Formationen sind aber oft erst im Nachhinein auszumachen, finde ich persönlich schwer zu handeln und auch eindeutig zu identifizieren, daher ignoriere ich solche Signale.
Im Nachhinein ist es immer leichter aufzuzeigen, hier und hier wäre dies und das und man hätte und könnte und sollte …

Was ich brauche sind verlässliche Signale und zwar dann wenn sie entstehen, daher nutze ich diesen Indikator etwas anders und das klappt ganz gut.

Der Ein und Ausstieg:

Es gibt ja zwei Signale, beginnen wir mit dem einfachen.

Der Indikator oszilliert ja um eine Nulllinie herum, ein Kaufsignal entsteht, wenn er die Nulllinie kreuzt und oberhalb der Linie Balken ausbildet, demzufolge entsteht ein Verkaufssignal wenn er unterhalb der Nulllinie Balken ausbildet. Im folgenden Screenshot habe ich die Einstiege eingezeichnet, anhand der Marktbewegung sieht man ganz gut das es durchaus funktioniert.

Der Ausstieg ist genauso einfach, kreuzt sich der Indikator zurück durch die Nulllinie steige ich aus.
Da ich immer mit Stop arbeite, dient dieser mir als Ausstiegssignal, wenn es gar nicht hinhaut mit dem Trade.

Einstiegsignale während der Trend am laufen ist:

Die eben genannten ein und Ausstiege sind ja relativ einfach, was aber tun, wenn man mitten in der Trendbewegung an den Markt kommt?

Ich warte, bis der Trend gelaufen ist, man kann aber auch mit kleinerem Einsatz und demzufolge auch kleinerem Risiko in die laufende Bewegung mit Einsteigen.

Der Awesome Oszillator bildet ja nicht einfach nur Balken über bzw. unterhalb der Nulllinie aus. Die Balken sind dazu noch Grün und Rot gefärbt und zeigen damit in der Bewegung eine Zu oder abnehmende Marktdynamik an.

Das kann ich mir zunutze machen und versuchen ein Stück aus der Bewegung herrauszuschneiden.

Am folgenden Screenshot sieht man ganz gut, das es funktionieren kann.
Der erste Einstieg wäre das Verkaussignal als der Awesome Oszillator in der laufenden Abwärtsbewegung einen roten Balken nach den Grünen ausbildet, das wäre ein möglicher Shorttrade.

Im späteren Verlauf bewegt sich der Markt aufwärts, wenn man beim Kreuzen der Nulllinie nicht dabei gewesen ist, kann man beim ersten grünen Balken nach den roten Balken einen Longtrade versuchen.

Der Ausstieg:

Ausstiegsszenarien sind hier folgende, da ich immer mit einem Stop arbeite, wird entweder der Stop geholt oder wenn es gut läuft stelle ich selber glatt oder man wartet bis sich der Awesome Oszillator wieder zurück über der Nulllinie kreuzt.
Ursprünglich überlegte ich ob es Sinn macht bei z.B. einem Shorteinstieg auszusteigen sobald die Balken wieder grün werden.
Das wäre aber oft viel zu früh, daher finde ich die drei genannten Ausstiegsszenarien effektiver.

Fazit:

Ein interessanter Indikator mit dem man durchaus auch einzeln seine Versuche machen kann.
Im 1 Minuten Zeitfenster sind aber naturgemäß auch vermehrt Fehlsignale vorhanden, in der Zukunft werde ich diesen Indikator auch mal in höheren Zeiteinheiten versuchen.

Die Handelssignale sind vorhanden, jetzt liegt es nur noch am Trader daraus was zu machen.
Ich selber habe an sechs Tradingtagen einen Gewinn von 835 Eur gemacht, dabei waren natürlich auch Fehltrades.
Nicht zu vergessen, das ich nur mit kleinem Einsatz von max 5 Eur trade.

Die Videos zeigen die Tradingtage ganz schön.

Viel Spaß damit.

Der Broker zu diesem Beitrag:

Für diese Strategie verwendete ich

diesen Anbieter

 
Verluste können Einlage übersteigen

Update 2017: Der hier vorgestellte Broker hat die Mindesteinzahlung auf 300 Euro erhöht, für Anfänger oft zu viel. Oben unter dem Reiter "Der Beste Broker für mich" findet Ihr einen Broker ohne Mindesteinzahlung und Handeln mit Microlots (Centbeträge)

Durch den Wechsel auf den Metatrader habe ich die hier gezeigte Strategie dafür angepasst, damit diese auch mit der aktuellen Software probiert werden kann. Wie Du den Metatrader so wie ich ihn benutze erhälst und einrichtest, verraten Dir diese beiden Videos auf meiner Brokerempfehlungsseite –>

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