Das Versetzen des Stop-Loss

Ganz blöde Idee, habe ich aber selber schon oft gemacht, ging mal gut, aber auch oft nicht. Ich setze ja generell einen Stop-Loss gerade, wenn ich einsteige. Meistens 20 Punkte vom Einstiegskurs entfernt, so riskiere ich bei z.B. 3 Kontrakten einen Verlust von ca. 60 EUR. Das ist schon sehr viel bei kleinem Tradingkapital, aber so hat der Markt genug Luft für kurze Schwankungen. Soweit ist es auch okay, ich versuche aber trotzdem so schnell wie möglich den Stopp in Richtung des Einstiegspreises zu bekommen. Bin ich zu lange im Minus und bewegt der Kurs sich weiter mehr gegen als für mich, sollte ich eh das Glattstellen erwägen.

Meine Tradingidee geht dann vermutlich nicht auf.

Warum also warten bis die 60 EUR Verlust erreicht sind?
Ganz blöd wäre es jetzt den Stop-Loss noch weiter wegzusetzen. Klar wenn ich 30 oder 40 Punkte vom Einstiegspunkt den Stop setze, dann hat der Markt genügend Luft, um sich zu bewegen. Wenn der Trade aufgeht und man kann ihn mit einem Gewinn schließen ist das sicher schön, aber was macht man, wenn man mit Minus 40 Punkten ausgestoppt wird?

Das geht schneller, als man denkt.

20 Punkte sind schon genug Luft, wie ich finde, wenn der Kurs so weit gegen mich läuft, war wohl meine Analyse nicht ganz richtig. Und wenn ich falsch liege, dann mit einem Betrag, der wieder aufholbar ist. Wenn man den Stopp zu weit wegschiebt, schiebt man das Problem nicht nur auf, sondern vergrößert es dadurch gleich.

Update 2018:

An dem Text muss ich nichts ändern, er hat als Tradingfehler noch immer eine große Bedeutung. Den Stop-Loss sollte man nur in die positive Seite verschieben.
Wenn es gegen einen läuft aushalten oder vorher raus um die Verluste zu begrenzen.

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