Kleine Größen, nicht klein halten

Ich habe es ja schon bei der Gier angesprochen, man will immer mehr. Das ist auch gar nicht so leicht auszumerzen bzw. unter Kontrolle zu bringen, im Speziellen ist „die Positionsgröße zu halten“, eine große Herausforderung. Das ich jeden Trade mit 3 – 5 Kontrakten handel, war nicht immer selbstverständlich, das musste ich mir regelrecht antrainieren. Die Verlockung ist einfach zu groß eine größere Positionsgröße einzugeben, wenn es mit 5 Kontrakten klappt, warum nicht mit 10 oder 20 Kontrakten?

Der Markt muss sich dann nicht so weit bewegen, um mein Tagesziel zu erreichen.

Geht fast immer in die Hose, daher bleibe ich bei den 3 – 5 Kontrakten und erhöhe nur, wenn ich entweder sehr gut im Plus bin oder mir aufgrund der Marktlage absolut sicher bin, das es funktionieren wird.

Update 2018:

Die Werte stimmen nicht mehr ganz, das Geschriebene schon. Damit man eine Vorstellung hat, welche Positionsgrößen ich als Klein ansehe, werfe ich mal einen Prozentwert von Max 0,2 % in den Raum. Habe ich also ein Tradingkapital von 1000 Euro zur Verfügung, würde ich mit max. 2 Euro in den Markt gehen. Was schon viel ist, besser wäre 1 Euro. Bei 10000 Euro Kapital sind dann immerhin schon 20 bzw. 10 Euro pro Trade, da wird es dann schon interessanter. Mit kleinerem Kapitalstock kann man, wie man an dem Beispiel sieht nicht viel bewegen. Sollte man einfach akzeptieren oder es eben als Hobby ansehen, da könnte man auch mehr riskieren, muss sich aber eben bewusst sein, das der eingezahlte Betrag weg ist.

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